Die Grundlage unseres Lebens ist, dass wir uns begegnen, vernetzen und gemeinsam für die Natur aktiv sind. Darum die regelmäßigen Gruppentreffen.
Bilder vom Sommerfest 2025
Neben dem Sommerfest sind das Treffen zum Jahresauftakt, auf dem das neue Jahresprogramm des NABU Oelde vorgestellt wird, und das Jahresabschlusstreffen besondere Ereignisse.
Vor allem treffen wir uns regelmäßig, um über die Aktivitäten der einzelnen Projektgruppen zu berichten und um spannende Vorträge zum Naturschutz zu hören - denn lebendige Vielfalt ist ein Wesensmerkmal des NABU Oelde.
Ein Beispiel von Februar 2026:
Das Rebhuhn ist Vogel des Jahres und steht exemplarisch für den Zustand unserer Agrarlandschaften. Der Vortrag von Aline Förster zeigte, warum diese Art vielerorts verschwunden ist und was ihr Rückgang über Veränderungen in Feldflur und Lebensräumen aussagt.
Im zweiten Teil gab es Einblicke in das bundesweite ADEBAR-Projekt zur Erfassung der Brutvögel.
Der NABU Oelde führt ferner Aktionstage und Workshops durch wie z.B. einen Wildbienen Workshop in 2025 oder Info-Stände zum Igelschutz im Garten. Regelmäßig - zumeist im Mai - findet eine Radtour für die ganze Familie statt. Im Mai 2026 führte die Radtour zu den Amphibiengewässern.
Jährlich findet die Krötenzaun-Aktion des NABU-Oelde statt. Während der Wanderzeit im Frühjahr kümmert sich die Projektgruppe Amphibienschutz täglich um die vom NABU aufgestellten Krötenzäune an Straßen und und transportieren zahlreiche Kröten, Frösche und Molche sicher zu ihrem Zielgewässer.
Mehrmals im Jahr trifft sich die Projektgruppe Streuobstwiesenpflege zur gemeinsamen Arbeit auf unseren Streuobstwiesen in Sünninghausen und Stromberg.
Wir freuen uns über helfende Hände beim Einsatz für die Natur.
Anlässlich des Internationalen Tags des Waldes am 21.03. eines Jahres führt der NABU Oelde in Kooperation mit der Stadt Oelde einen Waldaktionstag durch. Er fand 2025 im Stadtwald „Am Sundern“ statt. Elke Preißler, Sprecherin des NABU Oelde, appellierte eindringlich an die Teilnehmenden: „Dem Stadtwald Am Sundern geht es nicht gut. Wenn wir Bürger nicht bald einschreiten und naturschützende Maßnahmen ergreifen, wird der Wald in nicht allzu ferner Zukunft sterben.“ Ausgestattet mit Heckenscheren, Schubkarren und Forken befreiten die freiwilligen Waldschützer*innen den Wald von illegal entsorgtem Gartenabfall.
Bildquelle: Ole Schöning
Der NABU Oelde macht regelmäßig kleinere Exkursionen. Im Jahre 2025 besuchten wir z.B. die NABU Naturschutzstation Münsterland. Am Rande der Davert in Münster-Hiltrup liegt das Haus Heidhorn. Seit 2007 sind hier die NABU-Naturschutzstation Münsterland und seit 2017 die NABU-Münsterland gGmbH als Kooperationspartner des BNE-Regionalzentrums Münster ansässig.